Viele Hände packen mit an:
Für eine erfolgreiche Umsetzung des Grossprojektes Logistikzentrum Schweiz

 

Nur durch die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Anspruchsgruppen konnten wir das neue Logistikzentrum
an unserem Standort in Neuhausen wunschgemäss bauen.

Das neue Logistikzentrum der IVF HARTMANN AG ist ein Grossprojekt. Um die Herausforderungen rund um den Bau erfolgreich zu meistern, braucht es das Zusammenspiel aller beteiligten Partner und den Einbezug verschiedenster Anspruchsgruppen. 
Der Nutzen des Neubaus ist klar: Das Logistikzentrum kombiniert neueste Technologien mit ausgeklügelten Logistiksystemen. Die hohe Automatisierung und kurze interne Transportwege gewährleisten den schnellen und effizienten Versand an die Kunden und garantieren eine erhöhte  Versorgungssicherheit. Der Standort in Neuhausen in der Schweiz ist entscheidend, um den Qualitätsansprüchen bei Ware und Lieferprozessen der Kunden der IVF HARTMANN AG gerecht zu werden. 

 

 

Den Kundenansprüchen gerecht werden

«Wir investieren gezielt in den Schweizer Standort», erklärt Thomas Mayer, Head of Logistics bei der IVF HARTMANN AG in Neuhausen. Und ergänzt: «Mit der Umsetzung dieses Projekts in der Schweiz, setzt das Unternehmen ein Zeichen: Qualität und Liefersicherheit haben oberste Priorität. Effiziente Logistikprozesse sind wettbewerbsentscheidend für Unternehmen und somit auch für unsere Kunden. Diese Kernkompetenz wollen wir nicht Dritten überlassen, sondern durch den Bau des Logistikzentrums weiter für uns stärken.»

Die Kundenanforderungen spielen beim Projekt eine direkte Rolle. Die Ansprüche der Kunden steigen kontinuierlich. Sie bestellen zunehmend kurzfristiger und kleinteiliger. Unsere Kunden wünschen sich schnelle Lieferungen verbunden mit höchster Versorgungssicherheit. Diesen veränderten Kundenbedürfnissen begegnen wir nun mit unserem neuen Logistikzentrum: Die Infrastruktur ist auch darauf ausgelegt die Vorteile digitaler Beschaffungsplattformen, wie zum Beispiel unserem HARTMANN easy, aktiv zu unterstützen.

 

Einbindung in bestehende Systeme

Nicht nur die Kundenanforderungen müssen bei der Umsetzung des Grossprojekts beachtet werden: Eine besondere Challenge ist die Einbindung des neuen Gebäudes in das bestehende Lagersystem. Denn beim vermeintlichen Neubau handelt es sich eigentlich um einen Anbau. Der neu gebaute Teil mit einem hohen Grad an Automatisierung muss mit dem bisherigen Warenlager kompatibel sein und sinnvoll verbunden werden. Und dazu kommt, dass trotz der aktiven Grossbaustelle vor Ort, der laufende Betrieb sichergestellt werden muss. Die Herausforderung: Der Abriss von Teilen der alten Halle führt zu einer Verknappung der Lagerplätze. Mayer sagt dazu: «Wir mussten jede verfügbare Fläche zur Lagerung von Material und Maschinen nutzen um die Zeit der Bauphase zu überbrücken.»   

 

 

Ökologisch sinnvolle Massnahmen

Doch das ist noch nicht alles. Weitere Stakeholder  sind die Gemeinde, Landschafts- und Gewässerschutz, der Konzern, das kantonale Baudepartement, das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler (BLN), das Arbeitsinspektorat, die Gebäudeversicherung, die Feuerpolizei  , diverse Energieversorger, die Suva, und noch einige mehr. Die bauliche Ausführung des neuen Lagers richtet sich nach dem für das Gesamtreal neu erstellten Quartierplan. Dieser schreibt vor, was und wie genau an dieser bestimmten Stelle überhaupt gebaut werden darf.

Da uns unsere Umwelt am Herzen liegt, integriert der Neubau nachhaltige und ökologisch sinnvolle Massnahmen. «Die Dachfläche ist begrünt und der gesamte Aussenbereich entlang der Gewässerline zum Neubau wurde umgestaltet, damit sich dort eine natürliche Fauna und Flora entwickeln kann. Der Lichtverschmutzung wurde Sorge getragen, indem Leuchten mit geringer Lichtintensität und Leuchtweite installiert wurden», erklärt Bernhard Kruger, Teilprojektleiter Bau & Head of Technical Services der IVF HARTMANN AG.
 

 

Direkt am Rheinufer

Das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler (BLN) dokumentiert und illustriert die grosse, räumlich sichtbare Vielfalt der natürlichen und kulturellen Landschaftswerte der Schweiz. Es hat zum Ziel, die landschaftliche Vielfalt der Schweiz zu erhalten, und sorgt dafür, dass die charakteristischen Eigenheiten dieser Landschaften bewahrt werden. Der Standort in Neuhausen am Rheinfall liegt im BLN-Gebiet, weswegen ganz spezifische Richtlinien eingehalten werden müssen. Nicht zu vergessen, sei an dieser Stelle die spezielle Lage direkt am schönen Rhein, wonach es auch Vorgaben hinsichtlich Gewässerschutz gibt. So muss unter anderem darauf geachtet werden, dass die Gewässerlinie mit 15 Meter Abstand zur Uferlinie eingehalten wird.  

Die Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums ist im Frühjahr 2021 geplant. Mit dem Go live dieses Projekts erobern wir uns die sogenannte «letzte Meile» zurück und bieten nun den gesamten Beschaffungsprozess aus einer Hand.

Erfahren Sie mehr über unser Logistikzentrum Schweiz

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