Die Gesichter und das Erbe von Mission: Prävention

Ebenso wie hinter jeder registrierten Infektion ein menschliches Wesen steckt, steckt hinter jeder Weiterentwicklung lebensrettender Hygienemaßnahmen ein Individuum.
Lernen Sie neben den führenden Hygienepionieren Europas auch unsere eigenen Pioniere von HARTMANN kennen.

 

Ignaz Semmelweis

Geburtshelfer & Arzt | 1818 - 1865

Dr. Ignaz Semmelweis revolutionierte im Jahre 1846 die medizinische Herangehensweise an Hygiene. Der Geburtshelfer instruierte damals sein Team, sich die Hände mit einer gechlorten Lösung auf Hypochlorit-Basis zu waschen, um Todesfälle im Kinbett zu verhindern. Diese Intervention führte zu einer signifikanten Verbesserung des Gesundheitszustandes von Müttern und Babys. 

Max von Pettenkofer

Chemiker & Hygieniker | 1818 - 1901

Der Chemiker und Hygieniker Max von Pettenkofer lieferte als erster Forscher einen Nachweis für den Zusammenhang zwischen Hygiene und der Verbreitung von Epidemien. Er erhielt an der Universität München den ersten Lehrstuhl aller Zeiten für Hygiene. Seine Forschungsergebnisse fanden später Eingang in die Entwicklung von Trink- und Abwassersystemen in Europa. 

Robert Koch

Physiker & Mikrobiologe | 1843 - 1910

Da die Menschen Keime nicht sehen konnten, glaubten sie lange Zeit auch nicht, dass sie dadurch krank werden konnten. Im späten 19. Jahrhundert bewies dann Dr. Robert Koch, dass es einen Zusammenhang zwischen Mikroorganismen und Infektionskrankheiten gab. Dieses neue Wissen veränderte das Bewusstsein der Menschen und führte dazu, dass Vorschriften zur Eindämmung von Krankheitsepidemien entwickelt wurden. 

Carl Flügge

Bakteriologe & Hygieniker | 1847 - 1923

Dr. Carl Flügge setzte neue Masstäbe in der Händehygiene, indem er eine Abgrenzung zwischen hygienischer und chirurgischer Desinfektion vornahm. Wenn Sie also den Ärzten in Ihrer Lieblings-Krankenhausserie dabei zuschauen, wie sie sich gründlich die Hände desinfizieren, denken Sie an Dr. Flügge, den Kopf hinter dieser heute gängigen Prozedur. 

Peter Kalmàr

Chirurg | *1934

Der Chirurg Dr. Peter Kalmàr entwickelte 1965 in Zusammenarbeit mit BODE Chemie das erste alkoholbasierte hautfreundliche Desinfektionsmittel, für das weder Wasser noch Seife benötigt wurde. Heute sind alkoholbasierte Hände-Desinfektionsmittel weltweit Standard.

Unsere HARTMANN Händehygiene-Helden

  • Christiane Ostermeyer

    Lebensmittelchemikerin & Leiterin Mikrobiologie | BODE Chemie GmbH | *1952

    Christiane Ostermeyer arbeitete ab 1979 bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand 2018 bei BODE Chemie. An der Seite von Dr. Kalmàr erbrachte sie den ersten Nachweis für die Effektivität von Sterillium® im Operationssaal. 

  • Dr. Sven Eggerstedt

    Chemiker & Entwicklungsleiter Hand- und Hautprodukte | BODE Chemie GmbH | *1968

    Dr. Eggerstedt wurde 2004 Teil des Teams und war an der Entwicklung der "Eigenverantwortlichen Einreibemethode" beteiligt. Gemäss dieser Methode reinigen sich Arbeitskräfte im Gesundheitswesen heute stets 30 Sekunden lang ihre Hände, indem sie diese gründlich mit Desinfektionsmittel einreiben.

  • Elke Pietryga

    Verfahrenstechnikerin & Projektmanagement | BODE Chemie GmbH | *1970

    Mit über 20 Jahren Betriebszugehörigkeit ist Elke Pietryga eine echte Veteranin bei BODE Chemie. Sie forcierte die Verbreitung von Sterillium ® und förerte die Technik der gründlichen Händedesinfektion durch Einreiben (statt Schrubben) in den USA.

  • Christoph Linke

    Verfahrenstechniker & Technologiemanager Desinfektion | BODE Chemie GmbH | *1986

    Christoph Linke hatte die innovative Idee, VR-Technologie zu nutzen, um ansonsten unsichtbare Keime für Arbeitskräfte im Gesundheitswesen sichtbar zu machen und zu demonstrieren, wie diese durch den richtigen Einsatz von Desinfektionsmittel vernichtet werden können.

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