Das Hygiene-Dilemma

Hände sind der Übertragungsweg Nummer eins für Infektionen im Spital: 90 Prozent der Erreger werden über die Hände des Gesundheitspersonals übertragen. Zahlreiche Studien zeigen, dass im hektischen Arbeitsalltag in Gesundheitseinrichtungen durchschnittlich nur jede zweite erforderliche Händedesinfektion durchgeführt wird. Diese Defizite haben fatale Folgen: In der Schweiz infizieren sich jährlich ca. 70'000 Patienten während ihres Spitalaufenthaltes mit einer nosokomialen Infektion (HAI), circa 2’000 Patienten sterben an den Folgen. Neben dem menschlichen Leid entstehen Folgekosten durch verlängerte Spitalaufenthalte und Behandlungen von jährlich 230 Millionen Franken.

Fakten aus der Schweiz

ca. 700'000 Spitaleintritte pro Jahr

 

Die Lösung: Händehygiene-Monitoring NosoEx

In Zusammenarbeit mit dem deutschen Start-up GWA Hygiene GmbH bieten wir NosoEx, ein digitales Monitoring-System, an, das Gesundheitsinstitutionen bei der Umsetzung der Handlungsanweisung nach regelmässiger Händedesinfektion unterstützen kann: Der digitale Assistent NosoEx misst die Compliance der Mitarbeitenden, schärft das Bewusstsein für die Händehygiene und zeigt Schwachstellen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Händehygiene auf.

 

Sensoren für Spender

Alle gängigen Desinfektionsmittelspender können einfach mit den Sensoren von NosoEx ausgestattet werden. Daraufhin erfolgt die Erfassung des Verbrauchs und der Betätigungen je Spender. Einsetzbar für geschlossene und offene Spendersysteme.

 

Transponder für die Mitarbeiter pro Berufsgruppe

Die Mitarbeiter tragen während ihrer Arbeitsschicht Transponder, welche berufsgruppenbezogen (z.B. Ärzte, Pflegepersonal) unterteilt sind und mit dem Sensor am Spender interagieren. 

 

Auswertungen

Überblick zur Händehygiene-Situation im Spital. Visualisierung der Flurpläne inklusive Positionierung der Spender. Berufsgruppenspezifische Darstellung der Spenderbenutzung sowie Datenfilterungen (Station, Zeit, Vorgänge) sind über die Software möglich.

 

Wie Händehygiene-Monitoring im Arbeitsalltag hilft: 

  • Motivation der Mitarbeitenden steigern
  • Bewusstsein schärfen und Abläufe optimieren
  • Spitalinfektion senken
  • Kosten sparen und Leid vermindern 

 

Ihr Ansprechpartner

Für weitere Informationen steht Ihnen Stephan Karrer gerne zur Verfügung. 

Stephan Karrer
Sales Manager Disinfection / Fachexperte für Infektionsprävention
Tel: +41 79 175 30 71

 

 

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