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Halbjahresabschluss 2016: Positive Entwicklung im ersten Halbjahr 2016

Die IVF HARTMANN GRUPPE entwickelte sich im ersten Halbjahr 2016 positiv. Der um Sondereffekte bereinigte Konzerngewinn konnte gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum leicht gesteigert werden. Die Umsatzerlöse liegen praktisch auf dem Niveau vom 1. Halbjahr 2015. Die Unternehmensgruppe erreichte per 30. Juni 2016 Umsatzerlöse von CHF 66.9 Mio. sowie einen Konzerngewinn von CHF 8.3 Mio.

Die IVF HARTMANN GRUPPE entwickelte sich im ersten Halbjahr 2016 positiv. Der um Sondereffekte bereinigte Konzerngewinn konnte gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum leicht gesteigert werden. Die Umsatzerlöse liegen praktisch auf dem Niveau vom 1. Halbjahr 2015. Die Unternehmensgruppe erreichte per 30. Juni 2016 Umsatzerlöse von CHF 66.9 Mio. sowie einen Konzerngewinn von CHF 8.3 Mio. Für das gesamte Jahr 2016 werden sowohl Umsatz als auch Konzerngewinn leicht über dem Vorjahr erwartet.

Umsatzerlöse, EBIT, Konzerngewinn

Das erste Halbjahr 2016 war erneut stark geprägt vom Preisdruck am Markt. Dieser sowie positive Einmaleffekte im Umsatz in der Vorjahresperiode (z.B. nicht wiederkehrende Armeeaufträge) haben dazu geführt, dass die Umsatzerlöse mit CHF 66.9 Mio. um rund CHF 0.1 Mio. tiefer sind als im 1. Halbjahr 2015. Das um den Preiszerfall bereinigte mengenmässige Wachstum liegt hingegen bei rund 2.6%, womit die IVF HARTMANN GRUPPE ihre Marktposition weiter ausbauen konnte. Rein operativ betrachtet konnte die
IVF HARTMANN GRUPPE sowohl das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie den Konzerngewinn gegenüber dem 1. Halbjahr 2015 leicht steigern. Positive Einmaleffekte in der Vorperiode, insbesondere Auflösungen von nicht mehr benötigten Rückstellungen im Umfang von rund CHF 0.4 Mio., haben dazu geführt, dass EBIT und Konzerngewinn im 1. Halbjahr 2016 leicht rückläufig sind. Per 30. Juni 2016 erzielte die Unternehmensgruppe ein Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von CHF 10.0 Mio. (–1.3% gegenüber Vorjahr) sowie einen Konzerngewinn von CHF 8.3 Mio. (–1.7%). Die EBIT-Marge ist aufgrund der erwähnten Sondereffekte ebenfalls leicht gesunken, von 15.2% auf 15.0%.

 

Entwicklung Bilanz und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum 31. Dezember 2015 insgesamt um rund CHF 1.7 Mio. tiefer, was hauptsächlich auf einen tieferen Bestand an flüssigen Mitteln und kurzfristigen Darlehen (Auszahlung Dividende, Ergebnisprämien und Kundenboni im ersten Halbjahr 2016) zurückzuführen ist. Das kurzfristige Darlehen an die HARTMANN GRUPPE wurde per Ende Januar 2016 vollständig zurückbezahlt. Die Zunahme bei den Kundenforderungen um CHF 1.5 Mio. auf CHF 14.4 Mio. ist auf die umsatzstarken Monate Mai und Juni 2016 zurückzuführen. Das Anlagevermögen hat sich um CHF 0.9 Mio. verringert und beträgt nun CHF 28.8 Mio. Den Investitionen im ersten Halbjahr von CHF 0.8 Mio. standen Abschreibungen in der Höhe von CHF 1.7 Mio. gegenüber. Das Fremdkapital hat sich um CHF 4.5 Mio. auf CHF 24.3 Mio. reduziert, was vor allem auf den Verbrauch von Abgrenzungen (Auszahlung Ergebnisprämie und Kundenboni), den Verbrauch einer Rückstellung sowie einen stichtagsbezogenen tieferen Bestand an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Das Eigenkapital hat sich gegenüber Ende 2015 um CHF 2.8 Mio. auf CHF 94.8 Mio. erhöht. In 2016 wurde gemäss Beschluss der Generalversammlung eine Dividende je Namenaktie von CHF 2.30 (total: CHF 5.52 Mio.) ausgeschüttet. Die Eigenkapitalquote beträgt 79.6% und konnte gegenüber dem 31. Dezember 2015 (76.2%) weiter gesteigert werden.

Qualität, Service und Kundenorientierung

Die profitable Umsatzentwicklung des ersten Halbjahres basiert auf Qualitätsprodukten und innovativen Dienstleistungen, der hohen Servicequalität und den guten Kundenbeziehungen. Dynamisch entwickelte sich das Geschäftsfeld Desinfektion (Sterillium), in welchem Nutzungsintensität und Kundenkreis deutlich erhöht werden konnten. Auch die Resultate der wichtigen Geschäftsbereiche Inkontinenzversorgung und OP-Verbrauchsmaterial liegen über den Erwartungen. Dank fokussierten Marketing- und Vertriebsanstrengungen hat sich das Wachstum der einzigartigen HydroTherapie im Wundbereich weiter beschleunigt. Im Apothekenkanal wurden unter der Marke Veroval neue, vielversprechende Produkte zur Selbstdiagnostik für den Endkonsumenten lanciert. Schliesslich konnte die Marktführerschaft der Marke DermaPlast in Apotheken weiter gestärkt werden. Zusätzlich wurde das umfangreiche Serviceangebot mit neuen Dienstleistungen, welche die Kunden in ihren Prozessen unter-stützen, erweitert. Diese ermöglichen es der IVF HARTMANN GRUPPE, sich noch besser am Markt zu differenzieren und tragen damit zum erfreulichen Geschäftsgang in den wichtigen Kundengruppen Spitäler, Alters- und Pflegeheime, Hausärzte und Spitex sowie Apotheken und Drogerien bei.

Kostenreduktion, Konsolidierung und Automatisierung

Die nachhaltige Sicherstellung einer auf hohem Niveau liegenden Lieferfähigkeit und die Umsetzung globaler sowie regionaler Kostenreduzierungsinitiativen standen im ersten Halbjahr im Fokus des Supply Chain Management. Mit gezielten Anlageinvestitionen konnte die Kapazität in der HydroClean-Produktion auf die Zukunft ausgerichtet werden. Zudem wurden signifikante Produktivitätssteigerungen realisiert, die aus Investitionen vom Vorjahr stammen. Die heute dezentrale Lagerstruktur wurde in der ersten Jahreshälfte mittels eines ersten Teilprojekts zur Lagerstandortkonsolidierung abgeschlossen. Im ersten Halbjahr lag der Fokus in der Entwicklung auf ambulanten Sets (Flexiset) mit sterilen und unsterilen Inhaltsteilen sowie in der Weiterentwicklung der hydroaktiven modernen Wundauflage Hydro-Clean.

Stabile Personalzahlen

Mit 378 Personen zum 30. Juni 2016 bleibt der Personalbestand im Vergleich zum Vorjahr (per 31.12.2015: 383 Mitarbeitende) weitgehend konstant.

Aussichten für das zweite Halbjahr 2016

Die IVF HARTMANN GRUPPE behauptete sich im wettbewerbsintensiven und regulierten Gesundheitsmarkt erfolgreich. Das erste Halbjahr 2016 war wesentlich geprägt von einem hohen Preisdruck bei fast allen Sortimenten: Einerseits wird ein Teil der Produkte ausserhalb der Schweiz eingekauft, was dazu führte, dass Kunden die Weitergabe der Kursgewinne forderten. Andererseits sind Kunden zunehmend transnational organisiert und kaufen vermehrt dort ein, wo sich Preisvorteile erzielen lassen. Und schliesslich hatte die lokale Eigenfertigung die Herausforderung, insbesondere im Intercompany- sowie im Exportgeschäft mit konkurrenzfähigen Herstellkosten zu produzieren. Trotz dem hohen Preisdruck am Markt hält das Unternehmen an der Strategie fest, sich bei den Kunden durch einen Produkt- und Dienstleistungsmix zu differenzieren, der auf Kundenseite zu Einsparungen bei den Prozesskosten führt. Gezielte und innovative Erweiterungen von Sortiment und Dienstleistungsportfolio, der weitere Ausbau des Serviceniveaus sowie Investitionen in die Produktion zur Effizienzsteigerung werden der IVF HARTMANN GRUPPE in der zweiten Jahreshälfte 2016 helfen, Umsatz und Gewinn leicht über den Vorjahreswert zu steigern.

Nächste Termine

10. März 2017 Medieninformation und Veröffentlichung Geschäftsbericht 2016, Bilanzmedienkonferenz zum Geschäftsjahr 2016, Versand der Einladungen für die Generalversammlung an die Aktionäre
25. April 2017 Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2016


Kontakt / weitere Informationen
Dr. Claus Martini, CEO
IVF HARTMANN GROUP
+41 52 674 32 02
claus.martini@hartmann.info

Disclaimer

Aussagen im vorliegenden Bericht, welche in die Zukunft gerichtet sind und nicht auf historischen Tatsachen basieren, gewähren keinerlei Garantie hinsichtlich künftiger Leistungen. Es handelt sich um Einschätzungen der Zukunft seitens des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung. Sie enthalten Risiken und Unsicherheiten unter anderem im Hinblick auf die globale und inländische Wirtschaftsentwicklung, die Entwicklung von Devisenkursen, gesetzliche Vorschriften, Marktentwicklungen, Mitbewerberaktionen etc. Sämtliche dieser Faktoren liegen ausserhalb des Einflusshorizonts der IVF HARTMANN GRUPPE. Die Aussagen betreffend das profitable Wachstum und die nachhaltige Wertsteigerung des Unternehmens stellen keine Gewinnprognose dar und dürfen nicht dahingehend interpretiert werden, dass der Gewinn der IVF HARTMANN GRUPPE oder der Gewinn pro Titel für eine gegenwärtige oder spätere Periode die in der Vergangenheit veröffentlichten Zahlen für den Gewinn oder den Gewinn pro Titel erreichen oder übertreffen wird.

Über die IVF HARTMANN GRUPPE: „Going further for health“

Die IVF HARTMANN GRUPPE mit Sitz in Neuhausen am Rheinfall ist eines der führenden Unternehmen im Bereich der medizinischen Verbrauchsgüter in der Schweiz. Sie ist Teil der internationalen HARTMANN GRUPPE mit Sitz in Heidenheim/Deutschland. Ihr breit aufgestelltes Sortiment umfasst unter anderem Produkte in den Bereichen Wundmanagement, Inkontinenzmanagement, OP-Bedarf, Desinfektionsmanagement, Erste Hilfe sowie innovative Dienstleistungskonzepte (Solutions). Ebenso diversifiziert wie die Produkte sind die Kunden der Unternehmung: der medizinische Fachhandel, Niedergelassene Ärzte, Spitex, Alters- und Pflegeheime sowie Spitäler zählen ebenso dazu wie der Lebensmitteleinzelhandel. Mit ihren 378 Mitarbeitenden arbeitet die IVF HARTMANN GRUPPE kontinuierlich daran, Mehrwert zu generieren und ihren Kunden ein zuverlässiger Partner mit hoher medizinischer Kompetenz zu sein. Weitere Informationen finden Sie hier.