Leben retten mit der Trauma-Box

Auf der Strasse, in der Fabrik, am Bahnhof: Jeden Tag verletzen sich Menschen bei Unfällen aller Art. Dann ist schnelle Hilfe gefragt, denn Verbluten ist eine der häufigsten vermeidbaren Todesursachen. Um bei schweren Unfällen die Blutung zu stoppen und Leben zu retten, hilft die von der Deutschen Traumastiftung und dem Gesundheitsunternehmen HARTMANN neu entwickelte Trauma-Box.

Jeder zehnte Deutsche verletzt sich durchschnittlich einmal im Jahr, zum Teil sogar schwer. Weltweit sterben jedes Jahr 5,8 Millionen Menschen bei einem Unfall oder an den Folgen – mehr, als durch Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose und HIV. Denn schon nach kürzester Zeit können grosse, offene Wunden zum Tod durch Verbluten führen. Bei unter 40-Jährigen ist dies die häufigste Todesursache – die allerdings vermeidbar ist.

Obwohl Unfälle oftmals an öffentlich zugänglichen Orten passieren und Menschen in Deutschland gesetzlich dazu verpflichtet sind, erste Hilfe zu leisten, haben viele Angst, etwas falsch zu machen. Häufig fehlen auch die richtigen Mittel, um etwa eine Blutung solange zu stillen, bis Hilfe naht. Dabei können praktikable Massnahmen in solch einer Situation lebensrettend sein, wenn Sekunden entscheidend sind.
 

Effektive und einfache Versorgung mit der Trauma-Box

Die Trauma-Box ist eine neu entwickelte Lösung, um Verunglückte sofort zu versorgen. Sie ermöglicht jedem im Ernstfall Blutungen schneller und sicherer zu versorgen als bisher – und am Ende Leben zu retten. Egal ob Laie oder Fachkraft. 

Der Trauma-Box liegen ein sogenanntes Tourniquet, mit dem sich starke Blutungen abbinden lassen, und ein besonders saugfähiger Verband bei, der dabei hilft, offene Wunden zu verbinden. Zum Set gehören ausserdem zwei Paar Handschuhe zum Schutz von Helfer und Patient. Verständliche Anleitungen der einzelnen Produkte unterstützen bei einer schnellen und einfachen Anwendung.

Entwickelt wurde die Trauma-Box von der Deutschen Traumastiftung in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsunternehmen HARTMANN. Vermeidbare Todesfälle verhindern und Unfallfolgen minimieren – das ist das gemeinsame Ziel. „Mit Gründung der Deutschen Traumastiftung wollten wir Verletzungen, also Trauma, bekannter machen. Mit der Zunahme von Schadensereignissen in Europa wurde die Idee geboren, eine überall verfügbare Box zu platzieren, in der die wichtigsten Hilfsmittel zu Blutstillung zur Verfügung gestellt werden“, sagt Prof. Dr. Florian Gebhard, Vizepräsident der Deutschen Traumastiftung und Ärztlicher Direktor der Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikum Ulm. 
Prof. Dr. Matthias Helm, Oberstarzt und Klinischer Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv-, Notfallmedizin und Schmerztherapie sowie Mitglied des Präsidiums der Deutschen Traumastiftung betont: „Bürgern muss die Scheu genommen werden, erste Hilfe zu leisten. In Notfallsituationen entscheiden oft Sekunden zwischen Leben und Tod. Die Produkte in der Trauma-Box sind deshalb hochwertig, effektiv und von jedem leicht anwendbar.“
 

Vorstellung der HARTMANN Trauma-Box

„Als Gesundheitsunternehmen sehen wir uns verpflichtet, dazu beizutragen, die Anzahl vermeidbarer Todesfälle zu verringern. Mit unserer Expertise in der Wundversorgung haben wir die Idee der Deutschen Traumastiftung gerne aufgegriffen und die Entwicklung des Produktes vorangetrieben“, sagt Matthias Hoffmann, Head of Marketing bei HARTMANN in der Schweiz. 

Es gibt sie in zwei Varianten: als Trauma-Box-Beutel für Rettungskräfte und Notärzte im Einsatzfahrzeug und als Trauma-Box-Spender, der an öffentlichen Orten mit hohem Menschenaufkommen platziert werden kann – ähnlich wie Defibrillatoren. Sie ermöglicht jedem Bürger mit professionellen Ersthilfe-Produkten in Notsituationen zu helfen. Ab August 2019 werden beide Varianten zum Verkauf angeboten.
 

Detaillierte Informationen für Betriebe und Einrichtungen gibt es auf der Website: www.trauma-box.ch

Pressekontakt:
Matthias Hoffmann
Head of Marketing
IVF HARTMANN AG
Tel.:    +41 52 674 34 40
E-Mail


Über die IVF HARTMANN GRUPPE: „Going further for health“
Die IVF HARTMANN GRUPPE mit Sitz in Neuhausen am Rheinfall ist eines der führenden Unternehmen im Bereich der medizinischen Verbrauchsgüter in der Schweiz. Sie ist Teil der internationalen HARTMANN GRUPPE mit Sitz in Heidenheim/Deutschland. Ihr breit aufgestelltes Sortiment umfasst unter anderem Produkte in den Bereichen Wundmanagement, Inkontinenzmanagement, OP-Bedarf, Desinfektionsmanagement, Erste Hilfe sowie innovative Dienstleistungskonzepte (Solutions). Ebenso diversifiziert wie die Produkte sind die Kunden der Unternehmung: der medizinische Fachhandel, Niedergelassene Ärzte, Spitex, Alters- und Pflegeheime sowie Spitäler zählen ebenso dazu wie der Lebensmitteleinzelhandel. Mit ihren rund 360 Mitarbeitenden arbeitet die IVF HARTMANN GRUPPE kontinuierlich daran, Mehrwert zu generieren und ihren Kunden ein zuverlässiger Partner mit hoher medizinischer Kompetenz zu sein. Weitere Informationen: www.ivf.hartmann.info

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