D.A.CH Kongress in Stuttgart vom 29.09. - 1.10.2022

Ein wichtiges Thema des Kongresses war «Assessment und Behandlung von Wundinfektionen – Was sagt die Wissenschaft»

Ein Thema, welches beim diesjährigen D.A.CH Kongress in Stuttgart vorgetragen wurde lautete: Assessment und Behandlung von Wundinfektionen – Was sagt die Wissenschaft.
Das Ziel dieses Vortrages war es aufzuzeigen, wie man im Gesundheitswesen Infektionen durch antimikrobielle Mittel verhindern kann.

3 Tage lang Wundkongress mit vielen spannenden Themen, referiert durch bekannte Referenten aus Deutschland, Schweiz und Österreich. HARTMANN war in der Industrieausstellung mit Stand vertreten, der Höhepunkt war eine Live-Session zum Thema: Erkennen und Managen von Wundinfektionen von der Wissenschaft in die Praxis.

Für die Schweiz konnten wir Prof. Dr. Sebastian Probst gewinnen mit dem Vortrag: Assessment und Behandlung von Wundinfektionen – Was sagt die Wissenschaft. Dieser Vortrag hatte zum Ziel das wissenschaftliche und klinische Verständnis der Wundinfektion aufzuzeigen, um das Entstehen von Resistenzen gegen antimikrobielle Mittel zu verhindern und um das Auftreten von vermeidbaren Infektionen im Gesundheitswesen zu verringern.

Im Anschluss referierte Astrid Probst aus Deutschland zum Thema Antimicrobial Stewardship (AMS) – wie kann ich das in den Versorgungsprozess von Menschen mit chronischen Wunden integrieren? AMS ist ein Ansatz, der weltweit verfolgt wird. Dieser kann definiert werden als ein „organisations- oder gesundheitssystemweiter Ansatz zur Förderung und Überwachung des vernünftigen Einsatzes von antimikrobiellen Mitteln, um ihre zukünftige Wirksamkeit zu erhalten" (NICE, 2015). Die notwendigen Voraussetzungen und anschliessende wirksame Umsetzung des antimikrobiellen Stewardship (AMS) in die Praxis hat Astrid Probst in ihrem Vortrag erläutert. Gute Erfahrungen hat Astrid Probst mit der Wundauflage HydroClean gemacht. An einem Fallbeispiel eines Diabetikers mit einer ursprünglich diagnostizieren Unterschenkelamputation konnte sie aufzeigen, dass HydroClean den gefährlichen Keim Pseudomonas aeruginosa einschliessen konnte. Somit sank die Keimbelastung und das Bein konnte gerettet werden. Für stark exsudierende Wunden verwendet sie Zetuvit Plus. Der Superabsorberkern ist besonders saugfähig, schliesst das keimbelastete Exsudat sicher ein, so dass es von der Wunde ferngehalten wird und die Infektionsgefahr verringert wird.

Was ist Antibiotic Stewardship?

Unter Antibiotic Stewardship (ABS) versteht man den rationalen und verant­wor­tungs­vollen Einsatz von Anti­biotika – durch den Nachweis einer (bakteriellen) Infektion, die Wahl des geeigneten Antibiotikums, Anpassung der Therapie­dauer, Dosierung und Form der Antibiotika-Gabe. Ziel ist, die Patienten bestmöglich zu behandeln und gleichzeitig zu verhindern, dass Selektions­prozesse und Resistenzen bei den Bakterien auftreten. (Quelle: RKI)

Unterschied ABS und AMS

ABS: Verringerung der Anwendung der Antibiotika

AMS: Awareness wie Antimicrobials eingesetzt werden

Downloads:

Antimicrobials and Non-healing Wounds: An Update 2022 (EWMA) englisch

 

Handout Präsentation von Sebastian Probst

 Antibiotic Stewardship (ABS) in der Wundversorgung - Ein kompakter Ansatz zur Behandlung von potenziell infizierten Wunden (EWMA) deutsch

Handout Präsentation Astrid Probst

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