Stark in allen Belangen – das Pütter®Pro 2 System

 

Komplizierte Kompressionstherapie war gestern. Mit zwei aufeinander abgestimmten Kompressionsbinden erfüllt Pütter®Pro 2 alle Anforderungen an ein gutes Kompressionssystem: wirkungsvolle Kompression mit hohem Arbeits- und niedrigem Ruhedruck, komfortable Trageeigenschaften für mehr Patientenadhärenz und neu mit visuellem Indikator als Hilfe beim Anlegen.[1]

Pütter®Pro 2 ist ein 2-Komponenten-Kompressionssystem – bestehend aus einer Polsterbinde mit den Eigenschaften einer Kurzzugbinde, einseitig kohäsiv beschichtet, und einer Kompressionsbinde mit langem Zug und beidseitig kohäsiv beschichtet.

Die Polsterbinde besteht aus 100 % PES-Nadelvlies. Mit einer Dehnbarkeit von 80 % sorgt sie für die Steifigkeit des Verbandes und das feste Widerlager für die Muskulatur bei Bewegung des Patienten. Daraus entsteht ein guter Arbeitsdruck mit niedrigem Ruhedruck.[11] Die Kompressionsbinde, bestehend aus 84 % Polypropylen und 16 % Elastan mit einer Dehnbarkeit von 150 %, hat als definierte Langzugbinde die Aufgabe, die aktiv wirksamen Druckverhältnisse der Polsterbinde über längere Zeit aufrechtzuerhalten.[11]

Das Zusammenspiel der beiden Binden ergibt ein effektives 2-Komponenten-Kompressionssystem: Pütter®Pro 2.

 

Indikationen

Pütter®Pro 2 ist indiziert für die Behandlung der chronischen venösen Insuffizienz (CVI) mit und ohne Ulcus cruris venosum (UCV) sowie von Lymphödemen und chronischen Ödemen anderer Genese nach Abklärung des arteriellen Status (Knöchel-Arm-Druck-Index – ABPI 0,9-1,3).[10,12]

 


Wirkungsvolle Kompression

Pütter®Pro 2 erzeugt im Verband eine effiziente Kompression mit hohem Arbeitsdruck und niedrigem Ruhedruck.[8] Je nach vorliegender Wundsituation und verwendeter Wundauflage kann Pütter®Pro 2 bis zu sieben Tage ohne Wirkungsverlust und Verrutschen angelegt bleiben.[2-5] Durch das spezielle Bindenmaterial passt eine Grösse von Pütter®Pro 2 (10 cm breit) für alle Beinformen.[7]

 


Komfortable Trageeigenschaften

Da das kohäsive Bindenmaterial in Verbindung mit der Anlegetechnik rutschfeste und gleichzeitig dünne Verbände ergibt, kann normales Schuhwerk getragen werden. So profitieren auch die Patienten von Pütter®Pro 2. [1] Beide Binden sind latexfrei und atmungsaktiv.[1]

 

 

Sicheres und einfaches Anlegen

Pütter®Pro 2 ist ohne komplizierte Anlegetechnik einfach anzulegen, wodurch Anlegefehler wie z. B. Schnürfurchen vermieden werden können. Es werden auch keine Hilfsmittel wie beispielsweise Scheren benötigt. Die Binden werden einfach von Hand abgerissen.[1] Reste der Polsterbinde können zur Ab-/Aufpolsterung von Knochenvorsprüngen und Kulissen verwendet werden.

 

Der visuelle Indikator für sicheres Anlegen

Damit die Kompressionsbinde als druckstabilisierende Binde sicher sitzt, ist sie in entsprechenden Abständen mit einem Indikator markiert, der bei richtigem Zug in seiner Form gleich bleibt.[1] Der Indikator hilft ausserdem, die gewünschte Überlappung von 50 % zu erzielen: Liegt die Kante der oberen Tour auf dem Mittelstrich der darunterliegenden Tour, sitzt alles korrekt.

 

Das Anlegen von Pütter®Pro 2

[1] Beim Anlegen beider Binden sollten Sie darauf achten, dass sich der Fuss im 90°-Winkel zum Unterschenkel befindet. Die Anlage der Kurzzug-Polsterbinde beginnt am Fussrücken in Höhe der Zehengrundgelenke mit der nicht kohäsiven Seite auf der Haut.

[2] Nach zwei fixierenden Touren [siehe 1] Binde ohne Zug über den Fussrücken führen und Ferse in Achtertouren miteinschliessen.

 

[3] Dann die Kurzzug-Polsterbinde am Unterschenkel unter vollem Zug mit 50 % Überlappung spiralförmig weiterwickeln. Dehnung ggf. den anatomischen Gegebenheiten des Beines anpassen.[4] Überflüssiges Bindenmaterial unterhalb des Schienbeinhöckers sowie etwa 2 cm unterhalb des Fibulaköpfchens abreissen. Eine zusätzliche Fixierung ist nicht notwendig. Bindenreste können ggf. zu Auf- / Abpolsterung eingesetzt werden.

 

[5] Das Anlegen der kohäsiven Kompressionsbinde beginnt ebenfalls unterhalb der Zehengrundgelenke.
[6] Dann den Fuss ohne Zug mit der kohäsiven Kompressionsbinde umwickeln: Nach zwei fixierenden Touren Binde über den Fussrücken führen und Ferse in Achtertouren miteinschliessen. Für optimalen Druck jeweils ein Stück der Binde abrollen und erst während des Anlegens um max. 50 % dehnen. Der Indikator zeigt, ob Druck und Überlappung korrekt sind.

 

[7] Nun das Bein mit einer Überlappung von 50 % spiralförmig umwickeln. Überflüssiges Bindenmaterial wie bei der Polsterbinde einfach abreissen.
[8] Für eine optimale Haftung den fertigen Verband vorsichtig am ganzen Bein andrücken.

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Literatur [1] Data on file: Usability File Focus Group. [2] Benbow, Maureen, J. Wound Care, 2013. [3] Benbow, Maureen, J. Wound Care 2014. [4] Cardoso et al., Rev Esc Enferm USP, 2018. [5] Welsh et al., J Clin Nurs., 2017. [6] O‘Meara et al., CDSR, 2012. [7] Data on file: Observational study PütterPro 2, n=101, Germany, 2015. [8] Data on file: Design Verification. [9] Data on file: Biological Evaluation Report. [10] Harding K, et al. Simplifying venous leg ulcer management. Consensusrecommendations. WoundsInternational2015 [11] Tamoué, F. Clinical Evaluation [12] books.google.de/booksid=qVuSDwAAQBAJ&pg=PA129&dq=KADI+Werte+protz&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjo1qaTnMfoAhWJwAIHHae7D7EQ6AEIMjAB