IVF HARTMANN AG

Die IVF HARTMANN GRUPPE ist seit über 140 Jahren eines der führenden Schweizer Unternehmen im Bereich der medizinischen Verbrauchsgüter mit Hauptsitz in Neuhausen am Rheinfall. Seit 1993 gehört sie der internationalen HARTMANN GRUPPE mit Sitz in Heidenheim, Deutschland an.

Mit ihren ca. 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Schweiz arbeitet die IVF HARTMANN GRUPPE kontinuierlich daran, «Ideen, die heilen und pflegen» zu generieren und ihren Kunden ein zuverlässiger Partner mit hoher medizinischer Kompetenz zu sein.

Die Produkte der IVF HARTMANN GRUPPE kommen dabei stets dort zum Einsatz, wo Menschen geholfen wird. So umfasst das breit aufgestellte Sortiment Produkte für die Versorgung bei Inkontinenz, zur Wundbehandlung, zur Risikoprävention im Krankenhaus – vor allem im Operationssaal – und aus dem Bereich der Ersten Hilfe.
Diese vier Geschäftsfelder werden durch weitere Produktsegmente wie Watte oder auch Wärmepflaster (therapeutische Pflaster) ergänzt und runden die medizinische Kompetenz der IVF HARTMANN GRUPPE ab. Daneben bündelt die IVF HARTMANN GRUPPE ihre innovativen Produkte vermehrt mit kundenindividuellen Dienstleistungen zu Lösungen, welche die Bedürfnisse ihrer Kunden erfolgreich befriedigen und welche es diesen erlauben, besser auf die schwierigen Bedingungen im Gesundheitsmarkt zu reagieren. Mit gezielten Schulungen zu Themen wie zum Beispiel Kompressionstherapie sowie Modernes Wundmanagement und durch den Einsatz von spezialisierten Fachberatern bei den Kunden vor Ort ergänzt die IVF HARTMANN GRUPPE ihr Angebot.

Das Kundenportfolio, welches das Unternehmen damit anspricht, erstreckt sich von niedergelassenen Ärzten über Spitäler und Alters- und Pflegeheime, den Medizinischen Fachhandel (z.B. Apotheken oder Drogerien) bis hin zum Lebensmitteleinzelhandel. Auch im Ausland konnte die IVF HARTMANN GRUPPE erfolgreich Fuss fassen und sich eine Reputation für ihre medizinische Kompetenz aufbauen.



Unsere Leidenschaft? Den Menschen helfen.

Es ist unser Ziel, die Ideen und Vision unserer Gründer stetig weiter zu entwickeln.

Auf dieser Basis entwickeln wir Ideen und schaffen immer wieder innovative Lösungen. Dabei steht die Leidenschaft für die Gesundheit der Menschen für uns und unsere Partner an erster Stelle. Und dafür ist uns kein Weg zu weit, kein Ziel zu hoch.

Wie wir sind? Offen, anspruchsvoll und dynamisch.

Partnerschaft – unser Know-how macht uns zum vertrauenswürdigen Partner

Nur wer seine Zielgruppe genau kennt, versteht auch ihre Bedürfnisse.

Wir sehen uns deshalb als offener, hilfsbereiter und beständiger Partner in allen Bereichen der Gesundheitsvorsorge. Mit unseren Erkenntnissen und unserem Fachwissen halten wir effektive und wirtschaftliche Lösungen bereit, welche die Gesundheit der Menschen positiv beeinflussen.

Unser Leitprinzip?  Persönlich, zuverlässig und beständig.

Professionalität – Wie wir Menschen helfen? Aktiv und unmittelbar.

Wir denken und handeln in pragmatischer, vorausschauender und ganzheitlicher Weise. Unsere Ideen und Lösungen passen wir kontinuierlich den Herausforderungen und Anforderungen von morgen an.

So unterstützt HARTMANN stets die erfolgreiche Umsetzung von Ideen und Lösungen, die die Qualität des täglichen Lebens nachhaltig verbessern.

Wie wir arbeiten? Strukturiert, ergebnisorientiert und geradlinig.

 

 

 

Im Umgang mit Patienten, Angehörigen der Gesundheitsberufe und Behörden legen wir Wert auf umfassende Transparenz und Integrität sowie ethisch einwandfreies Verhalten. Wir halten uns in der Zusammenarbeit mit medizinischem Fachpersonal («health care professionals») an den «Kodex zum ethischen Geschäftsverhalten» des Schweizer Medizintechnikverbandes «Swiss Medtech». Sogenannte Ausbildungszuwendungen an medizinische Einrichtungen  («educational grants») werden gegenüber dem Europäischen Branchenverband «MedTech Europe» offengelegt und durch diesen veröffentlicht.

Die IVF Holdinggesellschaft ist gemäss schweizerischem Recht organisiert. Unter dem Dach der IVF HARTMANN Holding AG operieren das Stammhaus - die IVF HARTMANN AG sowie die Kistler AG, die FUNNY Hygiene AG und die AIR Health Solution AG als eigenständig geführte Unternehmen. Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling sind in einer von allen Unternehmen gemeinsam genutzten Unit zusammengefasst.

IVF HARTMANN Holding AG

Dachgesellschaft der IVF HARTMANN GRUPPE ist die IVF HARTMANN Holding AG. Das Unternehmen hält die Beteiligung an der IVF HARTMANN AG. Derzeit verfolgt sie keine eigenen operativen Tätigkeiten.

IVF HARTMANN Holding AG
Victor-von-Bruns-Strasse 28
Postfach 634
8212 Neuhausen
Schweiz

Tel.: +41 52 674 31 11
Fax: +41 52 672 74 41
E-Mail: infoivf.hartmanninfo

IVF HARTMANN AG

Die IVF HARTMANN AG [Neuhausen|SH] ist im Bereich der medizinischen Verbrauchsgüter tätig. Der Fokus liegt auf den fünf Hauptgeschäftsfeldern "Wundmanagement", "Inkontinenzmanagement", "Risk Prevention" [OP-Bedarf], "Desinfektionsmanagement" sowie "Personal Health Care" [Erste Hilfe]. Neben den Produkten wird das Dienstleistungsangebot stetig ausgebaut. Das Kundenportfolio der IVF HARTMANN AG erstreckt sich von Institutionen wie Spitälern und Alters- und Pflegeheimen über den Homecare-Markt mit Apotheken, Drogerien, Spitex und Niedergelassene Ärzte bis hin zum Lebensmitteleinzelhandel. Zudem werden Direktexportkunden und Kunden der HARTMANN GRUPPE beliefert.

IVF HARTMANN AG
Victor-von-Bruns-Strasse 28
Postfach 634
8212 Neuhausen
Schweiz

Tel.: +41 52 674 31 11
Fax: +41 52 672 74 41
E-Mail: infoivf.hartmanninfo

AIR Health Solution AG

Die AIR Health Solution AG berät Produzenten von regulierten Produkten wie Medizinprodukten, kosmetischen Mitteln und Hygieneprodukten sowie persönlichen Schutzausrüstungen, Veterinärprodukten und Arzneimitteln.

AIR Health Solution AG
Victor-von-Bruns-Strasse 28
Postfach 634
8212 Neuhausen
Schweiz
 
Tel.: +41 52  674 31 11
Fax: +41 52  672 74 41
E-Mail: infoivf.hartmanninfo

Kistler AG

Die Kistler AG als hundertprozentige Tochter der IVF HARTMANN AG ist eine reine Produktionsgesellschaft. Ihr Metier ist die Herstellung von Watteprodukten für den privaten Konsum. Der Vertrieb der Waren an den Lebensmitteleinzelhandel erfolgt über die Muttergesellschaft.

Kistler AG Verbandwattefabrik
Ernetschwilerstrasse 12
8737 Gommiswald
Schweiz

Tel.: +41 55 285 30 30
Fax: +41 55 285 30 39
E-Mail: infoivf.hartmanninfo

V.l.n.r.: Michel Kuehn, Andreas Joehle, PD Dr. med. Walter Schweizer, Rita Ziegler, Fritz Hirsbrunner, Dr. Rinaldo Riguzzi [nicht abgebildet: Andrea Rytz]

Dr. Rinaldo Riguzzi
Präsident

PD Dr. med. Walter Schweizer
Vizepräsident

Andreas Joehle
Delegierter des Verwaltungsrates

Fritz Hirsbrunner
Mitglied

Michel Kuehn
Mitglied

Andrea Rytz
Mitglied

Rita Ziegler
Mitglied

Dem Nominations- und Vergütungsausschuss gehören Dr. Rinaldo Riguzzi, PD Dr. med. Walter Schweizer sowie Fritz Hirsbrunner an. Die Amtsdauer des Verwaltungsrats beträgt 1 Jahr.

V.l.n.r.: Dr. Claus Martini, Jürgen Sigg

Dr. Claus Martini
CEO / CFO

Jürgen Sigg
Director Sales / Marketing / R&D / Digitalization / IT

Die IVF HARTMANN AG setzt seit jeher auf Qualität. Bereits 1994 wurde die Zertifizierung nach ISO 9001 erreicht. Die Qualitätsmanagementsysteme werden jeweils den jüngsten Anforderungen angepasst. Die Erfüllung der Normen wird in regelmässigen Audits überprüft.

Zertifiziert seit:

  • 12|1994 - ISO 9001
  • 01|1997 - ISO 13485
  • 01|1997 - EG-Zertifikat nach Anhang II.3 der Medizinprodukte Richtlinie 93/42/EWG
  • 01|1997 - EG-Zertifikat nach Anhang V der Medizinprodukt Richtline 93/42/EWG
  • 01|2005 - CO2-Zertifikat Freiwilliger Klimaschutz und Energieeffizienz

2012 | Akquisition der FUNNY Hygiene AG
Mit der Übernahme der FUNNY Hygiene AG mit Sitz in Maur|ZH per 1. Januar 2012, kann die IVF HARTMANN GRUPPE ihre Marktposition als Vollsortimentsanbieter in der Schweiz stärken. Durch die Ergänzung des Produktportfolios um hochwertige Hygieneprodukte und die gemeinsame Marktbearbeitung der beiden Unternehmen, kann sie ihren Kunden ein noch umfassenderes Produktespektrum offerieren.

2009 | Akquisition der BODE AG, Schweiz
Per 1. Oktober 2009 übernimmt die IVF HARTMANN GRUPPE die BODE AG, Schweiz, in Münchenstein [BL]. Durch die Akquisition ergeben sich für die Unternehmensgruppe neue Möglichkeiten, Systemangebote im Bereich der Desinfektion anzubieten.

2007 | Umwandlung der IVF Technology AG
Gegründet im Jahr 1962 als IVF Maschinenfabrik, produzierte die IVF Technology AG hauptsächlich Maschinen für die IVF HARTMANN GRUPPE.
Im Jahr 2007 erfolgte die Umwandlung in eine reine Servicegesellschaft, die bis ins Jahr 2012 ausschliessslich Service- und Wartungsarbeiten an den von ihr produzierten Maschinen leistete.

2000 | Übernahme der Vlesia AG
Im Jahr 2000 kauft die IVF 100% des Aktienkapitals der Vlesia AG in Goldach|SG. Die Vlesia AG, welche ihr Geschäftsmodell vollständig auf das Angebot von Inkontinenzprodukten ausgerichtet hatte, ergänzte damit das Produktportfolio der IVF in diesem Bereich.

1993 | Übernahme durch HARTMANN GRUPPE
Im Jahr 1993 übernimmt die HARTMANN GRUPPE mit Sitz in Heidenheim an der Brenz, Deutschland, 60 % des Aktienkapitals der IVF, welche bis zu diesem Zeitpunkt von der GALENICA in Bern gehalten wurde. Seither operiert die IVF als Tochterunternehmen unter dem Dach der Marke HARTMANN.

1984 | Übernahme der Kistler AG
Mit der Übernahme der Kistler AG realisierte die IVF 1984 eine zu dieser Zeit wichtige strategische Option. Neben der Ergänzung des bestehenden Wattesortiments wurden mit der Transaktion auch gleichzeitig fehlendes Know-how sowie die wichtigsten Grossverteiler als Kunden übernommen. Damit stärkte die IVF ihre Konkurrenzfähigkeit und ihre Marktstellung im Wattebereich.

1972 | Akquisition der Isoplast AG
1972 akquirierte die IVF die Isoplast AG, welche hochwertige Pflaster vornehmlich für Apotheken und Drogerien produzierte. Die Isoplast AG war eine der grössten Konkurrenten in diesem Produktsortiment. Durch die Zusammenlegung der Geschäftstätigkeit wurde der Entscheid gefällt, nur noch die Pflaster unter der Marke Isoplast zu vertreiben. Die Pflaster der Marke PORO, welche die IVF als Lizenznehmerin der deutschen Firma Lohmann produzierte, wurden nach der Akquisition nicht mehr angeboten.

1959 | Liberalisierung der Vertriebspolitik
Die Verkaufspolitik der IVF wurde 1959 liberalisiert. Auf Druck vieler Grossverteiler traf das Unternehmen den Entscheid, die Markenartikel im Wattesortiment nicht mehr exklusiv an Apotheken und Drogerien zu beliefern, sondern diese Produkte auch im Nicht-Fachgeschäft zu offerieren.

1937 | Eröffnung des Filialbetriebs in Netstal
1937 nahm die IVF den Filialbetrieb am Standort in Netstal auf. Der Entscheid dazu fiel nicht zuletzt aufgrund der hohen Verfügbarkeit an Fachpersonal in der Textilindustrie, welches im Kanton Glarus durch die Vielzahl an Webereien und Spinnereien vorzufinden war. Zudem gab es auch sicherheitstechnische Überlegungen bei der Standortwahl aufgrund des damaligen Verteidigungskonzepts der Schweizer Armee. Da das Konzept nur eine Verteidigung des Landes bis zur natürlichen Grenze des Rheins vorsah, entschied sich die Geschäftsleitung, neben dem grenznahen Firmensitz zu Deutschland auch eine sichere Produktionsstätte im Landesinneren der Schweiz zu betreiben.

1908 | Bezug der Fabrik in Neuhausen
Aufgrund des stetigen Wachstumskurses, welcher durch eine laufende Erweiterung des Produktsortiments sowie Akquisitionen gekennzeichnet war, wurde 1908 die Fabrik am heutigen Standort in Neuhausen am Rheinfall bezogen.

1885 | Wundbehandlung und Krankenpflege
Schon bald begann die IVF ihr Sortiment umfassend auszuweiten und alles anzubieten, was damals zur Wundbehandlung und Krankenpflege gehörte. Zur Zeit des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 stellten sich beim Schweizer Sanitätswesen schwerwiegende Mängel heraus. Infolge dessen wies der Bundesrat alle Kantonsregierungen an, ihre Sanitätskisten der IVF zur Neuausstattung einzusenden. Mit seinen Verbandkästen hatte Theophil Baeschlin nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland grossen Erfolg.

Zudem baute die IVF ihr Verkaufsnetz aus und eröffnete in Freiburg im Breisgau, Stuttgart, Würzburg, Nürnberg und Berlin, Marseille, Lille, Mailand und Rom weitere Verkaufsstellen. Unter dem Druck der Zölle, welche die Nachbarstaaten der Schweiz zum Schutz der eigenen Industrien erhoben, errichtete die IVF in Montpellier sogar einen Filialbetrieb.

1874 | Internationale Verbandstoff-Fabrik
Heinrich Theophil Baeschlin wandelte 1874 die "Fabrik für medizinische Verbandstoffe" in die Aktiengesellschaft "Internationale Verbandstoff-Fabrik Schaffhausen" [IVF] um. Die Bezeichnung "International" war nicht zufällig. Damit konnte die IVF ihre Verwandtschaft zum 1864 gegründeten "Internationalen Komitee vom Roten Kreuz" demonstrieren. Als Verwaltungsräte für das neue Unternehmen berief er renommierte Chirurgen aus ganz Europa, die auch gewillt waren, mit ihrem Namen hinter der Geschäftstätigkeit des Unternehmens zu stehen.

1871 | Baeschlins Verbandwatte Schweiz
Die "Schaffhauser Woll- und Baumwollcarderie" verarbeitete 1871 erstmals auf der Welt Baumwolle im industriellen Massstab zu Verbandwatte. Kurz darauf benannte Heinrich Theophil Baeschlin sein Unternehmen in "Fabrik für medizinische Verbandstoffe" um. Die innovativen Produkte lenkten die Aufmerksamkeit der europäischen Fachwelt zunehmend auf das Unternehmen des Schweizer Pioniers. Mit steigender Nachfrage nach der hergestellten Charpie reifte der Plan des jungen Industriellen Heinrich Theophil Baeschlin, sein Unternehmen international aufzustellen.

1870 | Bruns'sche Baumwoll-Charpie
Erst zwischen 1865 und 1870 kam es aufgrund einer bahnbrechenden Neuerung zur entscheidenden Wende. Dem Tübinger Chirurgie-Professor Dr. Victor von Bruns gelang es zum ersten Mal, Baumwolle zu entfetten und auf diese Weise hydrophil [saugfähig] zu machen. Die Bruns'sche Baumwoll-Charpie war hygienisch einwandfrei und theoretisch in unbegrenzter Menge verfügbar - ein Meilenstein auf dem Weg zur modernen Wundbehandlung.

19. Jahrhundert | Charpie Wundverband
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Charpie aus Leinenresten von entfetteter Baumwolle als Wundbehandlung verwendet, die alles andere als hygienisch und nur in ungenügender Menge vorhanden waren. Kein Wunder, dass damals tödliche Wundinfektionen zum Alltag gehörten.