Philipp Bosshard Langlauf

Ein neues Jahr mit vielen Zielen  

Was Philipp im 2023 zu erreichen versucht 

In mehreren Disziplinen unterwegs sein: Das gehört für den Triathleten Philipp Bosshard zum Trainingsalltag. Doch nicht nur in seinem Sport will er in allen Disziplinen zulegen, sondern auch in seiner Tätigkeit als Speaker, Motivator und Brand-Botschafter. Wir haben mit ihm über sein Pläne und  Ziele 2023 gesprochen. 

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Frank (Physiotherapeut), Philipp und Semira (Trainerin) beim La Pacifica


Sportliche Ziele

„Klar, im Vordergrund stehen meine sportlichen Ziele. 2023 nehme ich die Langdistanz in Angriff, also den sogenannten Ironman. Das wären also 3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und einem Marathonlauf (42,19 km).“ Und woher diese Zuversicht?  

„Mein erfolgreiches Mitteldistanz-Race an der Challenge Almere Amsterdam letztes Jahr hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Und so haben meine Trainerin Semira Bontognali und ich beschlossen, dass wir noch zulegen wollen.“ Der volle Ironman, das sind dann 226 harte Kilometer allein mit sich selbst? „Ja,  für den Ironman braucht es ein besonderes Mindset. Es geht nicht nur um Leistung, sondern auch, darum, wie man sie einteilt. Auch das trainiere ich jetzt noch stärker.“  



Rolle, Laufband und Loipe  

Der Trainigswinter ist für den Engadiner Triathleten eine besondere Herausforderung. „Da heisst es erst Mal: auf die Rolle und aufs Laufband. Die Trainings werden eintöniger, aber nicht weniger intensiv. Wobei: Mir macht das gar nicht so viel aus.“ Zur Abwechslung geht’s es dann ab und zu auf die Loipe. „Ich laufe klassisch. Denn die Skating-Bewegung würde mein Narbengewebe zu stark strapazieren. Ich geniesse das wunderbare Gefühl, unter dem superblauen Himmel über den zugefrorenen Silsersee zu flitzen. Das ist dann auch etwas Lohn für die Indoor-Trainingsarbeit.“  



Schon mal etwas Wettkampffieber 

 

Und nicht ganz aus der Wettkampf-Routine zu kommen, nahm Philipp im Januar an der La Pacifica teil. Das 30-km-Langlauf-Race, das praktisch vor Philipps Haustür stattfindet, wird ausschliesslich klassisch gelaufen. Es ist das grösse Event seiner Art. „Nach 2h 23min hatten wir’s geschafft. Es war bitterkalt, hat aber mega Spass gemacht! Ich zwar zusammen mit Semira, meiner Trainerin, und Frank, meinen Physiotherapeuten, unterwegs. Tolles Erlebnis für uns drei ... und der allererste Loipenwettkampf für mich.“  

 


Drei Skifahrer im Schnee beim Wettkampf

Philipp, Frank (Physiotherapeut) und Semira (Trainerin) beim La Pacifica



Fast schon Engadiner 

La Pacifica war die eine Premiere,  Chalandamarz die andere. Zum ersten mal dieses Jahr half Philipp mit, den Engadiner Winter auszutreiben. Und zwar in Tracht. „Chalandamarz ist hier das grosse Ereignis. Vor allem für die Kids. Alle sind mit Kuhglocken und Treicheln unterwegs... genau wie im Schellenursli.“ Eigentlich sollte Philipp noch ein paar Lieder auf Rumantsch singen. Aber zum Glück ist es dann nicht soweit gekommen. „Singen und Rumantsch sind nicht so meine Disziplinen. Aber es lag ja auch in meinem Interesse, dass der Winter endlich geht... und ich wieder mit Outdoor-Trainings starten kann.“ 


Umzug

Kinder mit Kuhglocken und Treicheln


Bergdorf im Winter

Der Winter wird ausgetrieben

Mann und Frau im Winter vor Brunnen

Engadinerin und Philipp



Athlet und mehr  

Philipps einzigartige Karriere als Athlet hat sich mittlerweile immer mehr herumgesprochen. Es ist eine „Story“, die für Medien ebenso interessant wie berührend ist. „Ich will nicht im Rampenlicht stehen, doch es freut mich, dass ich und meine Leistung wahrgenommen werden. Meine Bekanntheit bringt nun aber zusätzliche Herausforderungen in den Trainingsalltag. Es kommen unterschiedlichste Anfragen auf mich zu. Deshalb möchte ich nun auch in den Disziplinen Medienkompetenz und Karrieremanagement noch etwas zulegen.“  


Als Philipp vor bald fünf Jahren – am HARTMANN Wundsymposium 2018 – von seinem Ironman-Ziel erzählte, war offen, ob sein Körper dabei mitmachen würde. Heute ist er seinem Ziel einen grossen Schritt näher gekommen. „Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich als Sportler nun auch eine öffentliche Präsenz habe. Meine Geschichte interessiert viele. Doch wichtiger als meine Geschichte, ist mir meine Botschaft. Dabei ich habe gemerkt: Sie überzeugend zu kommunizieren, braucht auch Training und Professionalität.“  


Viel Erfolg

Wir von der IVF HARTMANN AG wünschen Philipp ein erfolgreiches Jahr 2023 und freuen uns ihn auf seinem Weg begleiten zu dürfen. 

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