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Die wichtigsten Heilmittel zur Behandlung der überaktiven Blase

Ursache der überaktiven Blase ist eine Funktionsstörung des Muskels, der die Blase umgibt (Musculus detrusor vesicae). Die Ursachen sind noch nicht völlig erforscht, es ist jedoch möglich, die Symptome durch eine Kombination von Strategien und Behandlungen zu lindern.

Die überaktive Blase ist ein Syndrom, das die Funktionsfähigkeit der Blase beeinträchtigt. Die Folgen sind ein plötzlicher Harndrang, der möglicherweise schwer zu kontrollieren ist, und unfreiwilliger Harnverlust.

Ursache ist eine Hyperaktivität des Muskels, der die Blase umgibt (Detrusor).

Unter normalen physiologischen Bedingungen spannt sich dieser Muskel beim Wasserlassen an und drückt den Harn aus der Blase. Bei der überaktiven Blase kontrahiert er jedoch unabhängig davon, ob die Blase voll ist oder sich erst in der Füllungsphase befindet, ohne Impuls zum Wasserlassen.

Die Kontraktion kann spontan erfolgen oder durch Handlungen wie Husten, Händewaschen, Stellungswechsel oder Heben von leichten Lasten ausgelöst werden.  

Überaktive Blase: Ursachen und Risikofaktoren

Das Syndrom der überaktiven Blase kann durch mehrere Faktoren beeinflusst werden, z. B.

  • Fettleibigkeit
  • übermässiger Koffeinkonsum
  • Beginn der Menopause
  • Rauchen
  • mehrere natürliche Geburten
  • urogynäkologische Eingriffe
  • Schwacher Tonus der Beckenbodenmuskulatur

Überaktive Blase: Symptome

Generell berichten die Betroffenen über extrem häufiges Wasserlassen, manchmal mehr als 8 Mal am Tag; Kennzeichen ist ein plötzlicher Drang, der schwer zu kontrollieren ist.

Das Dranggefühl ist so stark, dass der Harn oft nicht mehr zurückgehalten werden kann; es kommt zur

Ein anderes wiederkehrendes Symptom ist das Bedürfnis, mehrmals während der Nacht Wasser zu lassen (Nokturie (mehrmaliges Wasserlassen während der Nacht)). Die Diagnose dieses Syndroms erfordert Zeit und Konsequenz bei der Durchführung der von Ihrem Facharzt vorgeschriebenen Untersuchungen, damit andere Erkrankungen ausgeschlossen werden können.

Andere Erkrankungen, deren Symptome eine Ähnlichkeit mit der überaktiven Blase aufweisen, sind

  • Harnwegsinfektionen
  • neurologische Störungen
  • Multiple Sklerose
  • Blasensteine
  • Nebenwirkungen mancher Arzneimittel

Die Heilung einer überaktiven Blase ist ein langer, komplexer Prozess, der von Fall zu Fall unterschiedlich verlaufen kann.

Es ist wichtig, sich bei der klinischen Behandlung auf einen Spezialisten zu verlassen, allerdings sollte die emotionale Unterstützung nicht unterschätzt werden.

Harninkontinenz kann zu Angstzuständen, Depression und Verlust des Selbstwertgefühls führen; daher ist es ratsam, die Behandlungsvorschriften genau zu befolgen und

 zu verwenden, die Ihnen eine sichere und diskrete Handhabung des Problems ermöglichen.

Bei Männern scheint die emotionale Komponente noch stärker zu sein und steht oft in Zusammenhang mit unzureichendem Wissen und falscher Verwendung der Inkontinenzprodukte für Männer.  

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Überaktive Blase: Behandlung

Nach Absprache mit Ihrem Arzt ist es möglich, konventionelle Therapien, homöopathische Mittel oder Naturheilmittel und Strategien zur Linderung der Symptome zu kombinieren.

Die Verhaltensintervention ist eines der nützlichsten Mittel zur Behandlung der überaktiven Blase. Sie besteht aus einer Reihe von Massnahmen, die Teil Ihrer Alltagsroutine werden sollten, um die Symptome zu lindern und wieder unabhängiger zu werden, z. B.:

  • Kontrolle des Körpergewichts
  • ausgewogene Ernährung ohne scharfe oder stark gewürzte Speisen und säurehaltige Lebensmittel wie Tomaten oder Zitursfrüchte
  • Rauchen vermeiden
  • weniger oder gar kein Koffein-, Teein- und Alkoholkonsum
  • Kontrolle der täglichen Flüssigkeitszufuhr

ständige Übungen zur Stärkung des Beckenbodens (

)

  • Führen eines Trinktagebuchs

Die am häufigsten angewendeten natürlichen und homöopathischen Heilmittel zur Behandlung der überaktiven Blase sind:

  • Gosha-jinki-gan: pflanzliches Heilmittel aus Japan, das die Häufigkeit des Wasserlassens reduziert
  • Einnahme von Kürbiskernen: Neue Studien bestätigen die positive Wirkung auf den Tonus der Beckenbodenmuskulatur.
  • Akupunkturbehandlung: Studien haben gezeigt, dass Akupunktur die Häufigkeit des Wasserlassens reduziert und die Wirkung der normalerweise bei diesem Problem angewendeten Arzneimittel verstärkt.
  • Die Einnahme von magnesiumhaltigen Ergänzungsmitteln verringert unkontrollierte Muskelkrämpfe
  • Homöopathische Mittel wie Ruta graveolens (Weinraute) und Petroselinum (Petersilie) sind besonders zur Linderung der Symptome einer überaktiven Blase geeignet. Die Dosierung und Art der Anwendung sollte jedoch mit einem Homöopathen besprochen werden.

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