„Ich weiss, da liegt noch einiges drin.“ 

„Ich weiss, da liegt noch einiges drin.“ 

Philipp Bosshard bestreitet aktuell seine dritte Saison als Langdistanz-Triathlet. Als er sich für den Profi-Sport entschied, war das alles ein Experiment: Schafft der Körper das? Und wie weit reicht die Power? Heute weiss er: Da liegt noch einiges drin. Deshalb ist er auch in dieser Saison voller Zuversicht unterwegs – und ebenso voller Entdeckungslust. 

Abwechslung und Neues ausprobieren

„Als mein Coach Semira und ich das aktuelle Wettkampfjahr planten, sollte das auch eine Entdeckungsreise werden: Warum nicht einmal einen Marathon laufen? Warum nicht einmal einen Viertausender besteigen? Meine Sportkarriere soll mein Leben auf vielfältigste Art bereichern.“ 

Und so umfasst Philipps Wettkampfsaison dieses Jahr ebenso bereits bekannte Anlässe wie noch unbekannte Herausforderungen. Der Mix macht’s, das war die Devise. Deshalb hat Philipp dieses Jahr als erstes den Zürich Marathon absolviert. 

„Ich war nervöser als vor einem Triathlon.“  

„Ich wollte schon immer mal mit ganz frischen Beinen an einem Marathon-Start stehen.“ Als Langdistanz- Triathlet ist es Philipp gewohnt, erst nach 184 km mit der Laufdisziplin zu beginnen. Deshalb freute er sich auf den Marathon-Start am 13. April, nicht zuletzt auch weil die Stadt Zürich eine einzigartige Kulisse bietet. 

Philipp Bosshard beim Zürich Marathon

„Das Feeling war cool und das Publikum toll, aber die Beine sind dann nach Kilometer 30 doch etwas schwerer geworden, als ich mir das vorgestellt hatte. Doch angesichts dessen, dass ich kein spezielles Marathon-Lauftraining absolviert habe, bin ich mit meiner Zeit von 3 Stunden 40 Minuten sehr zufrieden. Eine neue Erfahrung – das ist, was für mich zählt.“ 

"Via Ironman Rapperswil nach Roth"

Nach dem gelungenen Saisonauftakt auf dem Zürcher Strassenpflaster, war wieder ein Triathlon angesagt: Der Ironman 70.3 in Rapperswil-Jona (Halbdistanz) ist für Philipp schon fast eine Hausstrecke. „Rapperswil ist noch nicht die lange Distanz, aber genau das richtige, um meine Form für die Challenge Roth zu testen. So führt mein Weg via Ironman Rapperswil nach Roth.“  

Das Rennen am 1. Juni war ein toller Erfolg: Rund 11 Minuten schneller als beim letzten Mal. Doch für Philipp geht es nicht nur um die Zeit: „Es ist für mich ein besonderes Glück zu spüren, dass mein Körper das schafft. Mehr als beim täglichen Training bringt mir der Wettkampf dieses Gefühl.“ Aber auch in Sachen Temperatur-Management hat’s bestens geklappt.  

“Bei Sonnenschein und 27° muss ich normalerweise passen. Aber dank konsequenter Kühlung bin ich gut über die Runden gekommen. Auch das ist für mich ein wichtiger Erfolg.“    

„Wiedersehen macht supergrosse Freude.“ 

Wie schon letztes Jahr, ist der Start an der Challenge Roth (bei Nürnberg) Höhepunkt von Philipps Wettkampfsaison. „In Roth trifft sich die Triathlon-Welt. Alles was Rang und Namen hat, steht am Start. Ich freue mich riesig auf diesen 6. Juli."

Natürlich hat sich Philipp mit seiner Trainerin auch ein konkretes Ziel gesetzt. „Unter 11 Stunden! Ich weiss, da liegt noch einiges drin. Ich habe dieses Jahr konstant zulegen können. An diesem kleinen Ort Roth kann man über sich hinauswachsen, dafür sorgt schon diese einzigartige Atmosphäre.“ 

Philipp Bosshard Tshirt Grid

So wie der Saisonstart am Zürich Marathon für Philipp Neuland war, soll dann auch das Saisonende speziell sein. Für einmal steht Philipp aber nicht mit Hunderten Konkurrenten am Start, sondern zusammen mit seiner Trainerin Semira und einem Engadiner Bergführer. Geplant ist die Besteigung des Piz Palü ( 3899m.ü.M).  

„Move on: Das muss ja nicht immer in horizontal verlaufen, es kann ja auch mal steil nach oben gehen!“  

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